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Lernen Sie dankbar anstatt frustriert, unzufrieden oder unglücklich zu sein

von Franziska Luschas

Die meisten Menschen, die bei mir Hilfe suchen, haben ihre Lebensfreude verloren und können auch kaum Dankbarkeit empfinden.

Jetzt werden Sie sich vielleicht denken: "Naja, wenn ich eine Panikstörung oder Depression hätte, dann würde es mir auch schwer fallen, Dankbarkeit zu zeigen."

Ganz so einfach ist es nicht, denn aus der wissenschaftlich sehr gut erforschten und erfolgreichen Kognitiven Therapie wissen wir, dass es vor allem unser negatives Denken ist, warum wir uns schlecht fühlen.

 

Wie negatives Denken zu Angst und Depression führen kann

Die kognitiven Therapeuten gehen davon, dass unsere Emotionen und unser Verhalten weitgehend von unseren Einstellungen gesteuert werden.

Wenn wir nun aufgrund unserer vergangenen, negativen Erfahrungen gelernt haben vorsichtshalber negativ zu denken, dann werden wir dieses kindlich-naive Denkmuster, im Erwachsenenalter, nicht ohne weiteres abstellen können.

Dann reagieren wir, vor allem in stressigen Situationen, oftmals wie das enttäuschte, verletzte, verärgerte Kind von damals, mit seinem kindlich-verzerrten Katastrophen-, Alles-oder-Nichts- bzw. Immer- und Nie-Denken.

Diese irrationale Denken führt nicht selten zu psychischen Störungen, wie zur Sozialphobie, Zwangsstörung oder Depression.

Um diesen psychischen Störungen den Nährboden zu entziehen, ist es wichtig die zugrundeliegenden schädigenden Gedanken, wie zum Beispiel, "Ich muss immer und überall perfekt sein." oder "Jeder sollte mich mögen.", zu verändern.

Warten Sie nicht erst, bis Sie eine Angsterkrankung oder Depression entwickelt haben, sondern fangen Sie bereits jetzt damit an, Ihre negativen Gedanken zu erkennen und zu verändern.

 

Dankbarkeit und Angst vertragen sich nicht

Untersuchungen aus der Positiven Psychologie bestätigen, dass dankbare Menschen zufriedener und glücklicher sind.

Beginnen Sie deshalb schon heute, sich täglich einige Minuten Zeit zu nehmen und in klarer Schrift zu notieren,

  • für was Sie in Ihrem Leben dankbar sein können.
  • was Ihr Körper oder ein anderer Mensch für Sie getan hat.
  • was Sie tagsüber Schönes erlebt haben.

Gewöhnlich ist der Blick auf das Positive im Leben anfangs noch ungewohnt, denn wir werden von den Medien tagtäglich mit ausreichend "Drama versorgt".

Viele Menschen berichten außerdem noch von einer schweren Kindheit und aktuellen konfliktgeladenen Situationen und problematischen Beziehungen.

Wenn es uns einerseits gelingt, immer mehr Dankbarkeit zu spüren, dann wird es uns andererseits immer schwerer fallen, unsere schlechten Gefühle aufrechtzuerhalten.

Die Psychologie spricht hier von Reziproker Hemmung. Sie können sich nicht nicht gleichzeitig 100 % dankbar und 100 % depressiv fühlen.

Meine Empfehlung: Üben Sie täglich Dankbarkeit! Wie das geht, erfahren Sie, weiter unten, in meinem 10-minütigen Video.

 

Boss im Kopf - Selbsthilfe Video zur Dankbarkeit

Sie erfahren in diesem Boss im Kopf - Training,

  • wie Sie gelernt haben, Ihre Aufmerksamkeit oftmals auf das Negative zu lenken.
  • warum Sie nicht gleichzeitig dankbar sein und sich schlecht fühlen können.
  • wie Sie sich täglich bei Ihrem Körper für sein Funktionieren bedanken können.
  • warum sich das Gefühl der Dankbarkeit positiv auf Ihren Körper auswirkt.
  • wie Ihnen ein Dankbarkeitstagebuch dabei helfen kann, glücklicher zu werden.

 

Klicken sie jetzt auf das nachfolgende Bild bzw. das Video. Nach kurzer Zeit startet das Video. Sie können jederzeit pausieren und wieder fortfahren.

 

Hilfreiche Ratgeber und Bücher zur Dankbarkeit

Diese Lektüren können Ihnen dabei helfen, sich selbst, anderen und dem Leben gegenüber dankbarer zu sein:

  • Kaspari, S. Naikan - Die Kraft der Versöhnung: Mit der buddhistischen 3-Fragen-Methode zu innerem Frieden. (GU Reader K,G&S)
  • Wolf & Merkle. Der Lebensfreude-Kalender 2014. Pal.
  • Führen Sie täglich für einige Minuten ein Freude- oder Dankbarkeits Tagebuch

 

Werden Sie der Boss in Ihrem Kopf

Franziska Luschas
Boss im Kopf Coach
Diplom-Psychologin

P.S.
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